Nicht jedes CBD-Öl ist gleich. Anbau, Extraktion und Laboranalysen entscheiden über Reinheit und Wirkstoffprofil. Hier erfährst du, worauf es ankommt – und warum biologischer Anbau die Basis für Qualität ist.
Mehr erfahrenDer CBD-Markt ist unübersichtlich. Zwischen Billigimporten und kontrollierter Qualität aus deutschem Anbau liegen Welten – nicht nur im Preis, sondern in dem, was du tatsächlich zu dir nimmst.
Viele Anbieter nennen weder Anbauregion noch Lieferanten. Ohne Transparenz über die Herkunft lassen sich Anbaubedingungen und Schadstoffbelastung nicht nachvollziehen.
Hanf ist ein Bioakkumulator – er zieht Schadstoffe aus dem Boden. Ohne kontrollierte Anbaubedingungen landen diese Rückstände im Endprodukt.
Günstigere Verfahren mit Ethanol oder Butan hinterlassen potenziell Rückstände. Laboranalysen werden selten veröffentlicht oder sind lückenhaft.
Billiges CBD ist häufig synthetisches Isolat. Es fehlen Terpene, Flavonoide und sekundäre Cannabinoide – der Entourage-Effekt bleibt aus.
Direkter Bezug vom Feld. Kurze Lieferketten, dokumentierter Anbau, regelmäßige Kontrollen. Maximale Transparenz statt anonymer Lieferkette.
Der Hanf wächst ohne synthetische Pflanzenschutzmittel und Dünger. Biologischer Anbau bildet die Grundlage für schadstofffreie Rohstoffe – egal ob für Öle oder Lebensmittel.
Überkritisches CO₂ löst Cannabinoide ohne Lösungsmittelrückstände. Das Verfahren ist aufwendiger und teurer, liefert aber das reinste Extrakt.
Mehrfach auf Cannabinoid-Profil, Pestizide, Schwermetalle und Mikrobiologie geprüft. Analysezertifikate sind einsehbar – nicht nur auf Nachfrage.
Sechs Kriterien, mit denen du seriöse Anbieter von schwarzen Schafen unterscheidest – unabhängig davon, wo du kaufst.
Bei Hanf-Lebensmitteln garantiert eine EU-Bio-Zertifizierung (z.B. DE-ÖKO-006) kontrollierten Anbau. Bei CBD-Ölen existiert noch kein einheitliches Bio-Siegel – hier zählen Laboranalysen und Transparenz beim Anbau.
CO₂-Extraktion ist der Goldstandard – lösungsmittelfrei und rückstandsfrei. Wenn ein Anbieter das Verfahren nicht nennt, ist das ein Warnsignal. Mehr zu Extraktionsverfahren.
Seriöse Hersteller veröffentlichen Laboranalysen zu Cannabinoid-Profil, Schwermetallen, Pestiziden und mikrobiologischer Reinheit. Keine Analyse? Finger weg.
Vollspektrum-Extrakte enthalten das natürliche Cannabinoid-Profil der Pflanze. Isolate bestehen aus reinem CBD – günstiger, aber ohne den synergistischen Entourage-Effekt.
Europäischer Anbau unterliegt strengeren Regulierungen als Import-Hanf. Deutscher Anbau mit bekanntem Standort bietet maximale Transparenz und kurze Lieferketten. Ein Beispiel aus dem Frankenwald.
Legale CBD-Produkte in der EU enthalten weniger als 0,2 % THC. Diese Angabe sollte durch ein unabhängiges Labor bestätigt sein – nicht nur durch den Hersteller selbst.
Am Beispiel eines Betriebs im Frankenwald, der seinen Hanf biologisch anbaut: sechs Schritte vom Saatgut bis zum fertigen Vollspektrum-Öl. Jeder Schritt kontrolliert und dokumentiert.
Zertifiziertes EU-Nutzhanf-Saatgut wird auf biologisch bewirtschafteten Feldern ausgebracht. Keine synthetischen Düngemittel, keine Herbizide. Die Kontrollstelle ABCERT überprüft den Anbau nach EU-Öko-Verordnung – die Bio-Zertifizierung (DE-ÖKO-006) gilt für den Anbau und die daraus hergestellten Lebensmittel.
Hanf ist von Natur aus widerstandsfähig und braucht weder Pestizide noch künstliche Bewässerung. Die Pflanzen wachsen bis zu vier Meter hoch. Regelmäßige Feldbegehungen durch den Landwirt und angekündigte sowie unangekündigte Kontrollen der Zertifizierungsstelle stellen die Bio-Konformität sicher. Luftaufnahmen vom Hanffeld.
Die CBD-reichen Blüten werden von Hand geerntet – nicht maschinell. Handlese ist aufwendiger, schont aber die empfindlichen Trichome, in denen Cannabinoide und Terpene konzentriert sind.
Die Blüten trocknen langsam bei kontrollierter Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Zu schnelle oder zu heiße Trocknung zerstört Terpene und mindert die Qualität des Extrakts.
Überkritisches CO₂ wird unter hohem Druck durch das Pflanzenmaterial geleitet. Es löst Cannabinoide, Terpene und Flavonoide – ohne Lösungsmittelrückstände. Das CO₂ verflüchtigt sich anschließend vollständig. Was bleibt, ist ein reines Vollspektrum-Extrakt.
Mehrfach von einem unabhängigen Labor analysiert: Cannabinoid-Profil, Pestizidrückstände, Schwermetalle, mikrobiologische Reinheit. Erst nach bestandener Prüfung wird das Extrakt mit Bio-Hanfsamenöl verdünnt und in Braunglas abgefüllt.
Alle Produkte von Frankenwald Hanf stammen aus eigenem Anbau in Wolfersgrün (Bayern). Der Hanf wächst biologisch – ohne synthetische Pestizide und Düngemittel.
Aus eigenem Anbau · CO₂-Extraktion · Laborgeprüft
DE-ÖKO-006 zertifiziert · Aus eigenem biologischem Anbau